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Poleň

Die Gemeinde liegt im Tal des kleinen Flusses Poleňka, unter dem Hügel Doubrava. Erste schriftliche Nachweisung ist aus dem Jahr 1254. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit erlebte das Ort eine „goldene Zeit“ seiner Geschichte. Im Jahr 1439 wird es als kleine Stadt in einer Urkunde des Königs Albrecht erwähnt. Später, als in der Nähe die Burg Prušperk erbaut wurde, wurde die Gemeinde über Jahrhunderte mit dieser Burg verbunden. In der Gemeinde stand früher auch eine Festung, welche aber im Jahr 1711, als das ganze Gut die Familie Czernin erworben hat, einen Sitzcharakter verloren hat und wurde in ein Untertan Hof umgewandelt (heute das Haus Nr. 13). Von der ursprünglichen Festung ist nur der Kellerraum erhalten geblieben, Zu der Gemeinde Poleň gehören auch die Ortsteile Mlýnec, Poleňka, Pušperk und Zdeslav. Der Dorfkern steht unter Denkmalschutz. Dominante des Orts bildet die Allerheiligen Kirche aus dem 14. Jh. In der Kirche ist eine Kopie des Gemäldes „Jungfrau Maria mit Jesuskind“ der Lucas Cranach Werkstadt. Das Original ist in der Nationalgalerie in Prag zu sehen. Der Sage nach wurde das Gemälde während der Kriege aus einer brennenden Kirche in Italien gerettet und wurde zu einem Talisman der kämpfenden Truppen. Nach dem Krieg blieb ein sehr kranker Soldat im Ort in der Kobza Mühle in Pflege der Müllerin (Haus Nr. 1 im Ort Mlýnec) zurück. Der Soldat wurde nach bestimmter Zeit wieder gesund und als ein Dankeschön hat er das Gemälde der Müllerin geschenkt. Sie hat das Bild dann der Kirche weitergeschenkt. Vor der Kirche wächst eine Gedenklinde, unter deren gerne der Historiker Josef Dobrovský verweilte. Nichtweit von der Allerheiligen Kirche sind Ruinen der Hl. Margarete Kirche zu finden. In der Kirche waren drei Altare und über dem Dach ein kleines Glockenturm, der bei einer Gefahr von alleine immer klingelte. Das letzte Mal war es bei einem Überfall aus der Oberpfalz, als die Stadt Klatovy abbrannte.

 

Architektonisch interessant ist auch die Pfarrei mit Gedenktafel an den Landsmann Karel Hostaš, Gründer des Museums in Klatovy. Sehr interessant ist auch der Friedhof mit der Hl. Salvator Kapelle, Gruft der Pfarrer von Poleň, mit Barockleichenhaus und Grabstelle des Volksaufweckers, Wiederauflebens und Übersetzers Josef Franta Šumavský. Sein Geburtshaus steht im Ortsteil Poleňka. Im Ortsteil Zdeslav wurde im 19. Jh. eine Hl. Johannes Nepomuk Kapelle erbaut. Das gesellschaftliche Leben pflegen im Ort die freiwillige Feuerwehr und im Ortsteil Poleň auch die Jagdgenossenschaft.

 

Etwa 2 km vom Dorf entfernt liegt am Hügel im dichten Wald gotische Burgruine der Burg Pušperk. Die Burg wird das erste Mal im Jahr 1266 schriftlich erwähnt. Im Jahr 1434 wurde die Burg von den Hussiten belagert, erobert und zerstört.  Die Burgturmruinen wurde dann im 17. Jh. zum Bau der Hl. Wenzel Kapelle genommen. Diese wurde auf Beschluss des Josef II. aufgelöst. Die Burg umschließt ein mächtiger Graben mit gemauerten Hängen und einer Wallbefestigung. 

 

 

Versteckt sich in der Burg Prušperk ein Schatz?

 

Man sagt, dass unter den Burgruinen ein unvorstellbarer Schatz versteckt wird. Im 18. Jh. hat ein Beamter des Guts Chudenice versucht diesen Schatz zu finden. Nach langer und sehr mühsamen Arbeit durchgrab er sich zu einem kleinen Eisenpförtchen. Er glaubte, dass hinter dem Pförtchen sich ein Reichtum von Edelsteinen und Gold befindet. Es war aber nicht sein Schicksal, an gleichem Abend diesen Reichtum zu finden. Drei Nächte über verfolgten ihn grauenvolle Träume selber mit persönlichen Drohungen vom Luzifer. Das verschreckte ihn und er hat eine weitere Suche aufgegeben. Das Pförtchen hat er eingeschüttet und hat versucht alles zu vergessen. Und so wartet der Schatz bis zu den heutigen Tagen, bis er entdeckt wird.

 

 

Denkmäler: Aller Heiligen Kirche, Ruine der Hl. Margarete Kirche, Gedenklinde, Pfarrhaus, Hl. Salvator Kapelle, Barockleichenhaus, Hl. Johannes Nepomuk Kapelle in Zdeslav

 

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